In diesem Artikel · 3 Abschnitte
Mit dem ersten Technikgeschenk kommt viel Verantwortung – für Ihre Kinder und für Sie. Laut aktuellen Untersuchungen machen sich 84 % der Eltern Sorgen um die Online-Sicherheit ihrer Kinder, sprechen aber im Durchschnitt nur 46 Minuten mit ihnen über Online-Sicherheit.
| Gesprächsthemen | Beschreibung |
|---|---|
| Erwartungen an die Bildschirmzeit | Einigen Sie sich auf die tägliche Bildschirmzeit und legen Sie Regeln für die Gerätenutzung bei Familienzeit und Schlafenszeit fest. |
| Bewusstsein für Online-Gaming | Klären Sie über die Risiken von Online-Spielen auf, darunter Betrug, Phishing und den Schutz persönlicher Daten. |
| Bewusstsein für Cybermobbing | Sprechen Sie über die Realität und die Folgen von Cybermobbing und wie wichtig es ist, es einem vertrauten Erwachsenen zu melden. |
| Fortlaufender Dialog | Bleiben Sie dauerhaft im Gespräch über digitales Verhalten und Sicherheit. |
| Sicheres Surfen | Vermitteln Sie sichere Surfgewohnheiten und setzen Sie sie durch, um vor schädlichen Inhalten zu schützen. |
| Kindersicherung nutzen | Setzen Sie die Kindersicherung von Safe Lagoon ein, um Online-Aktivitäten im Blick zu behalten und zu steuern. |
| Notfallregeln | Zeigen Sie Kindern, wie sie mit Tätern oder Mobbern im Netz umgehen, einschließlich Blockieren und Melden. |
Setzen Sie sich als ersten Schritt mit Ihren Kindern zusammen und sprechen Sie über einen „Mediennutzungsvertrag“ oder eine ähnliche Vereinbarung, die die Erwartungen Ihrer Familie an die Online-Sicherheit festhält. Nutzen Sie die folgenden drei Themen als Leitfaden und halten Sie das Gespräch offen, damit Ihre Kinder eigene Themen einbringen können.
Erwartungen an die Bildschirmzeit
Finden Sie, dass ein oder zwei Stunden Bildschirmzeit am Tag für Ihre Kinder reichen? Die haben vermutlich eine ganz andere Vorstellung davon, wie viel Zeit sie brauchen! Laut den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) verteilt sich die durchschnittliche Bildschirmzeit von Kindern so:
- 8–10 Jahre: 6 Stunden pro Tag
- 11–14 Jahre: 9 Stunden pro Tag
- 15–18 Jahre: 7,5 Stunden pro Tag
Wie viel Bildschirmzeit empfehlen Ärzte? Das sieht so aus:
- 2–12 Jahre: 1 Stunde pro Tag
- Teenager und Erwachsene: 2 Stunden pro Tag (ohne Hausaufgaben)
Zwischen den ärztlichen Empfehlungen und der tatsächlichen Bildschirmzeit von Kindern klafft eine große Lücke. Deshalb ist es so wichtig, Erwartungen mit Ihren Kindern zu besprechen. Erstellen Sie gemeinsam einen Plan. Vielleicht möchten Sie auch über andere Grenzen sprechen, die nicht unbedingt zeitbasiert sind – etwa Regeln, beim Abendessen und eine Stunde vor dem Schlafengehen die Bildschirme auszuschalten, die Geräte über Nacht in Ihrem Zimmer aufzubewahren oder bestimmte Aufgaben erledigen zu lassen, bevor Ihre Kinder ihre Geräte bekommen.
Videospiele sind nicht nur Spiele
Die Welt der Videospiele hat sich seit dem Erscheinen von Donkey Kong 1981 stark verändert. Heute verbinden Online-Spiele Spieler jeden Alters auf der ganzen Welt. Das hat Vorteile. Wie Internet Matters schreibt, bieten Online-Videospiele „Kindern jede Menge Spaß, Freude, Teamwork, Zusammenarbeit und fantasievolle Abenteuer“.
Doch wie Sie wahrscheinlich wissen, hat Online-Gaming auch eine dunkle Seite. Kinder werden oft dazu verleitet, Extras für ihr Spiel zu kaufen, ohne die finanziellen Folgen zu überblicken. Sie können unwissentlich Opfer von Phishing oder Schadsoftware werden. Oder sie geben anderen Spielern versehentlich persönliche Daten preis. Die meisten anderen Spieler sind harmlos, manche aber Täter.
Sprechen Sie mit Ihren Kindern unbedingt über die einfache Tatsache, dass im Internet nicht jeder der ist, der er vorgibt zu sein. Weisen Sie Ihre Kinder an, in Videospielen niemals persönliche Daten preiszugeben – also weder Name noch Adresse, Telefonnummer, Alter oder Schule. Außerdem sollten sie niemals ein echtes Foto von sich verwenden.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, was zu tun ist, wenn es von einem Täter kontaktiert wird. In fast jedem Videospiel gibt es Möglichkeiten, Personen zu blockieren und dem Betreiber des Spiels zu melden. Täter fordern Kinder oft auf, die Beziehung geheim zu halten, oder drohen ihnen, wenn sie blockieren wollen. Stellen Sie daher sicher, dass Ihre Kinder wissen, dass sie keinen Ärger bekommen, wenn sie unangemessenes Verhalten melden.
Cybermobbing hat Folgen
Cybermobbing nimmt zu. Statistiken der CDC zeigen, dass mehr als 15 % der Highschool-Schüler im vergangenen Jahr elektronisch gemobbt wurden. Junge Teenager wissen vielleicht nicht genau, was Cybermobbing ist oder wie man es stoppt. Sie können das Gespräch am Thema Mobbing im echten Leben ausrichten, das ihnen wahrscheinlich vertraut ist.
Cybermobbing umfasst alles, was online gepostet wird, um jemanden zu verletzen, zu belästigen oder zu verstören. Dazu gehört etwa, sich in Textnachrichten gegen jemanden zu verbünden, Drohnachrichten über soziale Medien zu schicken, explizite Fotos zu verlangen oder peinliche Videos von jemandem online zu stellen.
Wie bei Tätern im Netz sollten Ihre Kinder wissen, was zu tun ist, wenn sie Cybermobbing bemerken: einem vertrauten Erwachsenen Bescheid geben. Das ist äußerst wichtig, weil Cybermobbing schnell außer Kontrolle geraten kann. Leider haben sich viele Kinder infolge von Cybermobbing das Leben genommen.
Diese drei Themen gehören zu den wichtigsten, die Sie mit Ihren Kindern besprechen sollten, bevor sie elektronische Geräte nutzen. Wie wir alle wissen, werden sich Kinder wohl nicht an alle Details erinnern. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern im Gespräch bleiben und ihre Kinder online einfach schützen können. Mit Safe Lagoon können Sie gefährliche Websites sperren, soziale Netzwerke im Blick behalten, Bildschirmzeit planen und vieles mehr. In unserem Blog finden Sie weitere hilfreiche Tipps!




